APA bilanziert 2009 mit 58,6 Mio. Euro Umsatz
Österreichische Nachrichtenagentur legt trotz schwieriger Rahmenbedingungen Umsatzwachstum für 2009 vor (+0,5 Prozent) - Neue Mitglieder im Vorstand
Der APA-Gruppe gelang es, im Krisenjahr 2009 einen Umsatz von 58,6 Mio. Euro und damit ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu erwirtschaften. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) liegt mit 2,4 Mio. Euro unter jenem von 2008 (2,7 Mio. Euro). Dieses Ergebnis legten die Geschäftsführer Peter Kropsch und Konrad Tretter dem Vorstand und Aufsichtsrat anlässlich der Generalversammlung, heute, Freitag, in der Zentrale am Wiener Naschmarkt vor.
Auf der Agenda der Gremiensitzung standen überdies Personalia in Vorstand und Aufsichtsrat: Richard Grasl (ORF) wurde zum stv. Vorstandsvorsitzenden bestimmt. Er folgt in dieser Funktion Sissy Mayerhoffer. Karl Amon (ORF) tritt indes die Nachfolge von Thomas Prantner an, und Hansjörg Berger (Kärntner Tageszeitung) folgt Bernhard Wernig in den Vorstand. Für eine neuerliche Amtsperiode von drei Jahren wurden Thomas Kralinger (Kurier), Wolfgang Bergmann (Der Standard), Rudolf Cuturi (Oberösterreichische Nachrichten) und Karl Schiessl (Wiener Zeitung) im Vorstand bestätigt. Walter Walzl (Kleine Zeitung Klagenfurt) wird ebenso für weitere drei Jahre dem Aufsichtsrat der APA angehören.
"Das Jahr 2009 war aufgrund der krisenhaften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der globalen und dauerhaften Veränderungen des Medienmarktes sicherlich das schwierigste in der jüngsten APA-Geschichte", sagt Kropsch. Auch für das Jahr 2010 sei keine deutliche Entspannung des Marktes zu erwarten. "Für die APA bedeutet das, dass wir unsere Kunden mehr denn je mit intelligenten, innovativen Lösungen unterstützen werden, den Wandel aktiv mitzugestalten." Einen Schwerpunkt des Geschäftsjahres 2009 stellte daher das Projekt "Fokus Medien" dar. In enger Abstimmung mit den Eigentümern wurden neue Services und Lösungen identifiziert, die Medien in Zeiten des Wandels dienlich sein können.
APA-intern war 2009 v.a. das Thema neuer Arbeitsrahmenbedingungen bestimmend. Gemeinsam mit Betriebsrat und Gewerkschaft hat die APA-Geschäftsführung ein zukunftsweisendes Konzept erarbeitet, das in einem dreijährigen Stufenplan die Anstellung von mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern allein in den Redaktionen ermöglicht.
Für 2010 geht die APA von einer leichten Umsatzsteigerung bei weiterhin solidem Ergebnis aus. Im Bereich der Nachrichtenagentur werden sämtliche News-Services laufend weiterentwickelt. Neben dem klassischen Textdienst betrifft das vor allem Grafik, Bild und Video. Die Verfügbarmachung all dieser Nachrichteninhalte für Tablet-PCs, E-Reader, Multi-Touch-Technologien, Smartphones usw. wird 2010 zu den bestimmenden Themen zählen. Diese Inhalte sowie weitere Schwerpunkte aus dem Projekt "Fokus Medien" wurden operativ in der sogenannten "Digitalen Toolbox" gebündelt, die derzeit umgesetzt und künftig laufend erweitert wird.
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